Der Arbeitsamtblogger

Seit dem 01. April 2005 bin ich arbeitslos. Jetzt drücke ich mich öfter als mir lieb ist und länger als ich mir wünsche auf dem Arbeitsamt rum. In diesem Blog veröffentliche ich meine Eindrücke, Erlebnisse und gelegentlich auch Informationenen und Tips -- ich bin der Arbeitsamtblogger.

Dienstag, Mai 03, 2005

Stress, Stress, Stress

Mann, bin ich gestresst. Wenn das so weiter geht, bin ich platt bevor es richtig los geht.

Um mich selbstständig zum machen muß ich: Informationen einholen, Businessplan schreiben, Gründungsberatung aufsuchen, Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung erstellen, zum Steuerberater gehen, Erkundigungen einholen, ob es lohnt bei der BfA freiwillig rentenversichert zu bleiben, private Krankenversicherungen vergleichen, Zeit mit Frau und Kindern verbringen und zu guter Letzt Kontakt zu den zukünftigen Kunden aufbauen.

Puh. Ich bin froh, wenn ich mich wieder mehr um Sachen kümmern kann, die mir leicht fallen, wie IT-Beratung und Softwareentwicklung.

4 Comments:

At 04 Mai, 2005, Anonymous Dr. job.los said...

Gibt es in Berlin auch eine Art Coaching-Agentur für werdende Selbständige? Sowas hatte mir mal einer von hier in Südhessen erzählt.

 
At 04 Mai, 2005, Blogger Arbeitsamtblogger said...

Es gibt diverse Gründerberatungen, sowohl private als auch öffentlich rechtliche. Die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Berufsgenossenschaften bieten alle Kurse für werdende Gründer an.

Es gibt auch sehr gutes Material von der Bundesregierung unter www.existenzgründer.de.

Ich habe das Glück, daß ein Kumpel von mir eine Unternehmens- und Steuerberatung hat, und ich durch ihn gut betreut und beraten werde. Er nimmt zwar auch Geld, aber das ist OK. Ich werde auch gern für die Arbeit bezahlt, die ich leiste.

Man kann zudem zum Arbeitsamt gehen und Antrag auf Erstattung von Coachingkosten stellen. Das ist eine Kann-Geschichte und von Arbeitsamt zu Arbeitsamt unterschiedlich bewilligt oder abgelehnt.

 
At 04 Mai, 2005, Anonymous dr. job.los said...

Aha, gut. Und bezahlen für eine echte Leistung ist ok. Woran ich inzwischen zweifele sind die "Beratungen" von Personaldienstleistern. Die peppen zwar die Bewerbung auf, aber das - so habe ich festgestellt - können tatsächlich auch die Fortbilder vom Arbeitsamt.

Und sei dann froh, wenn Du Dich am Ende mehr um Sachen kümmern kann, die Dir leicht fallen, wie IT-Beratung und Softwareentwicklung. Und nicht einer der "Glücklichen" zu bist, der dem Statitischen Bundesamt Daten zur Verfügung stellen müsssen. ;-)

 
At 11 Mai, 2005, Anonymous andrea aus köln said...

wie läuft es denn mit deiner planung für die selbständigkeit?
brauchst du hilfe?

 

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